Zeitschrift für Kulturmanagement: Kunst, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, Transcript-Verlag, Bielefeld 2016

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Mit diesem Band wird die im Vorjahr erstmals aufgelegte Zeitschrift für Kulturmanagement fortgesetzt. Die Zweisprachigkeit hebt den internationalen Anspruch hervor. Die Beiträge geben einen aktuellen Stand über die derzeitig diskutierten Themen im Bereich des Kulturmanagements wieder. So wird Kunst und Kultur als Förderung von städtischer Entwicklung ebenso betrachtet wie die Möglichkeiten und Grenzen kultureller Aspekte im In- und Ausland. Hier haben die verschiedenen Länder einen unterschiedlichen Entwicklungsstand. Gerade diese Internationalität gibt Anlass, sich intensiver mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Andrea Funck, Verborgene Wissenschaft. Restaurierung als Vermittlungsthema im Museen, Transcript-Verlag, Bielefeld 2016

Kunstgeschichte, Sachbuch, Museumsmanagement Sende Feedback »
Eine tatsächlich im Bereich der Bildung und Vermittlung in Museen verborgene Wissenschaft ist das Restaurieren. Mit diesem Buch wurde ein wichtiger Beitrag geleistet, um das Restaurieren aus dem Schattendasein zu holen. Es handelt sich um ein Thema, das durchaus vom Publikum zunehmend nachgefragt wird. Die Autorin legt hier mit ihrer Dissertation einen wissenschaftlichen Beitrag vor, in dem sie auf persönliche Erfahrungen als Restauratorin zurückgreifen konnte. Dabei flossen Besucherbefragungen mit ein, die die Akzeptanz der Angebote hinterfragten. Für alle, die sich mit dem Restaurieren und deren Vermittlung beschäftigen möchten, ist diese Arbeit ein wichtiger Beitrag.

Kathrin Heinz, heidnische Konstruktionen. Von Wassily Kandinskys Reitern, Rittern und heiligem Georg, Transcript-Verlag, Bielefeld 2015

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In ihrer Dissertation setzt sich Kathrin Heinz mit einem besonderen Aspekt des Begründers der abstrakten Malerei Wassiliy Kandinsky auseinander. Es ist kein Geheimnis, dass Kandinsky eine Vorliebe für Reiter, die Farbe Blau und mittelalterliche Themen hatte. Mit Rittern und Reitern beschäftigt sich die Autorin intensiver, indem sie die zahlreichen Werke Kandinskys mit diesen Motiven analysiert und sie in einen größeren Kontext einbindet. Kandinskys russische Heimat, in die er zwischenzeitlich immer wieder zurückkehrte, war für ihn Inspiration und Rückkehr zur Kindheit zugleich. Die Verbindungen zu Märchen und Religion sind im russischen Glauben und Volkstum tief verwurzelt und wurden von Kandinsky immer wieder verarbeitet. Für die Wissenschaft ist die Arbeit sicherlich ein wichtiger Mosaikstein, der Kandinskys Werk näher erklärt.

Thomas Renz, Nicht-Besucher-Forschung. Die Förderung kultureller Teilhabe durch Audience Development, transcript-Verlag, Bielefeld 2016

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Der Begriff Audience-Development stammt aus dem englischen Sprachraum und ist im Deutschland noch nahezu unbekannt. Umso wichtiger erscheint es, sich rechtzeitig mit diesem Inhalt auseinanderzusetzen und an deutsche Verhältnisse anzupassen. Da im englischsprachigen Raum, Kulturförderung häufig auf Privatinitiativen und Privatsponsoring zweifellos angewiesen ist, wird auch eine Überprüfbarkeit von Erfolg erwartet. Das geschah nicht zuletzt durch die Entwicklung von Programmen, die den Wünschen des Publikums entgegen kommen. Dabei ist das Publikum gemeint, dass bisher nicht an kulturellen Programmen teilnahm. Wie genau man diese Zielgruppe erforschen kann und welche Wünsche diese haben, erörtert der Autor in seiner Dissertation. Mit seinen Ergebnissen kann der Programmgestaltung von Museen viel positiver Input zur eigenen Entwicklung gegeben werden.

Alte Synagoge Essen - Haus jüdischer Kultur. Die Dauerausstellung, Klartext-Verlag, Essen 2016.

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Das Buch wurde lange erwartet. Die Umwandlung und vielfältige Nutzung der ehemaligen Synagoge in Essen ist ein gelungenes Beispiel für Umgang mit religiösen Stätten. Zunächst wird die bauliche Geschichte gewürdigt ebenso wie die Geschichte des jüdischen Hauses. Die Architektur und deren Umbauten erhalten ein eigenes Kapitel, die gleichzeitig neben der reinen baulichen Ebene einen Einblick in die Zusammenhänge zwischen Nutzung und baulicher Erhaltung geben. Schließlich steht die heutige Nutzung als lebendiger Erinnerungsort der jüdischen Kultur anhand von Objekten im Vordergrund, dessen Einzigartigkeit in Deutschland nicht genug betont werden kann.
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