Birgit Mandel (Hg.), Teilhabeorientierte Kulturvermittlung. Diskurse und Konzepte für eine Neuausrichtung des öffentlich geförderten Kulturlebens, transcript-Verlag, Bielefeld 2016

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Durch die Flüchtlingsströme der letzten zwei Jahre wird nicht nur die Kulturpolitik neu auf den Prüfstand gestellt. Die Kulturvermittlung in Museen sieht sich auch neuen Herausforderungen gegenüber. Mit diesem Band wird die Vielfalt an kultureller Teilhabe vorgestellt und auch einem ersten Praxistest unterzogen. Allein schon wegen der vielen Ideen und Praxisbeispiele, die auch leicht zu adaptieren sind, ist dieses Buch lohnenswert. Die durchaus profunde wissenschaftliche Einbindung fungiert auch für Praktiker bei Projekten als guter Background und als Argumentationshilfe. Das Buch bietet einen umfassenden Überblick über Projekte, die auch bildungsferne Schichten mit aufnimmt und versucht Antworten auf die aktuellen kulturellen Aufgaben zu finden. Ein empfehlenswertes Buch für die Praxis.

Visiting the Visitor. An Enquiry into the Visitor Business in Museums, transcript-Verlag, Bielefeld 2016

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Das englischsprachige Buch stellt den Museumsbesucher ins Zentrum der Betrachtung. Die Autoren untersuchen in speziellen und häufig länderspezifischen Kontexten das Besucherverhalten und stellen ihre Ergebnisse in diesem Band dem Fachpublikum zur Verfügung. Dabei werden neben klassischen Fragestellungen auch neue insbesondere die der digitalen Welt mit aufgenommen. Die Autoren greifen unter anderem auf Auswertungen von Besucherfeedbacks zurück, die dann analysiert und sinnvoll für das Finden von Lösungen verwertet werden. Das Einzigartige des Buches jedoch ist nicht nur das Aufwerfen von Problemstellungen und Fragen, sondern vor allem auch das Finden möglicher Antworten. Ein Buch, das sich für jeden, der sich mit dem Besucherverhalten in Museen beschäftigt, unerlässlich ist.

Zeitschrift für Kulturmanagement: Kunst, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, Transcript-Verlag, Bielefeld 2016

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Mit diesem Band wird die im Vorjahr erstmals aufgelegte Zeitschrift für Kulturmanagement fortgesetzt. Die Zweisprachigkeit hebt den internationalen Anspruch hervor. Die Beiträge geben einen aktuellen Stand über die derzeitig diskutierten Themen im Bereich des Kulturmanagements wieder. So wird Kunst und Kultur als Förderung von städtischer Entwicklung ebenso betrachtet wie die Möglichkeiten und Grenzen kultureller Aspekte im In- und Ausland. Hier haben die verschiedenen Länder einen unterschiedlichen Entwicklungsstand. Gerade diese Internationalität gibt Anlass, sich intensiver mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Andrea Funck, Verborgene Wissenschaft. Restaurierung als Vermittlungsthema im Museen, Transcript-Verlag, Bielefeld 2016

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Eine tatsächlich im Bereich der Bildung und Vermittlung in Museen verborgene Wissenschaft ist das Restaurieren. Mit diesem Buch wurde ein wichtiger Beitrag geleistet, um das Restaurieren aus dem Schattendasein zu holen. Es handelt sich um ein Thema, das durchaus vom Publikum zunehmend nachgefragt wird. Die Autorin legt hier mit ihrer Dissertation einen wissenschaftlichen Beitrag vor, in dem sie auf persönliche Erfahrungen als Restauratorin zurückgreifen konnte. Dabei flossen Besucherbefragungen mit ein, die die Akzeptanz der Angebote hinterfragten. Für alle, die sich mit dem Restaurieren und deren Vermittlung beschäftigen möchten, ist diese Arbeit ein wichtiger Beitrag.

Kathrin Heinz, heidnische Konstruktionen. Von Wassily Kandinskys Reitern, Rittern und heiligem Georg, Transcript-Verlag, Bielefeld 2015

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In ihrer Dissertation setzt sich Kathrin Heinz mit einem besonderen Aspekt des Begründers der abstrakten Malerei Wassiliy Kandinsky auseinander. Es ist kein Geheimnis, dass Kandinsky eine Vorliebe für Reiter, die Farbe Blau und mittelalterliche Themen hatte. Mit Rittern und Reitern beschäftigt sich die Autorin intensiver, indem sie die zahlreichen Werke Kandinskys mit diesen Motiven analysiert und sie in einen größeren Kontext einbindet. Kandinskys russische Heimat, in die er zwischenzeitlich immer wieder zurückkehrte, war für ihn Inspiration und Rückkehr zur Kindheit zugleich. Die Verbindungen zu Märchen und Religion sind im russischen Glauben und Volkstum tief verwurzelt und wurden von Kandinsky immer wieder verarbeitet. Für die Wissenschaft ist die Arbeit sicherlich ein wichtiger Mosaikstein, der Kandinskys Werk näher erklärt.
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